Planet History

Archiv für alternatives Schrifttum in Duisburg (afas) weiter in Gefahr

Interview mit NRW-Landesarchiv-Chef Frank Bischoff im DLF: https://www.deutschlandfunk.de/archiv-fuer-alternatives-schrifttum-in-duisburg.691.de.html?dram%3Aarticle_id=435392&fbclid=IwAR0v7E2P2Ma-5h0amLXcdoWvlI6M7uB4X0HCUkS6NKWs-Oqs4vJAT9xQWwk WDR-Beitrag mit Interview mit Archivleiter Bacia: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-kultur-am-mittag/audio-das-alternative-archiv-afas-vor-dem-aus-100.html http://afas-archiv.de/ „Man glaubt es kaum, aber Teile der CDU und der FDP wollen durchsetzen, dass die Haushaltsmittel des afas für 2019 auf NULL gesetzt werden. … Weiterlesen

Im Auftrag des Petrus – Apostolische Legenden und Gründungsmythen im Vergleich: IV Der hl. Trophimus zwischen Arles, Vienne und Rom. Ein Apostelschüler als Legitimation, Machtgarant und Bindeglied

Lehrstücke: Gesammelte Beiträge fortgeschrittener Studierender der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg aus der Forschungsübung „Im Auftrag des Petrus – Apostolische Legenden und Gründungsmythen im Vergleich“, zusammengestellt und betreut …

Vortrag von Theresa Adamski: Geschlechterdiskurse und wirtschaftliches Denken in…

Kommenden Mittwoch hält die Historikerin Theresa Adamski an der Uni Wien folgenden Vortrag:

Geschlechterdiskurse und wirtschaftliches Denken in der Internationalen Arbeiter-Assoziation der Zwischenkriegszeit

Zeit: Mi 12.12.2018, 18:30
Ort: Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien, Hörsaal 30

Ankündigung:
1922 schlossen sich Arbeiter_innenorganisationen, die sich selbst als Vertreterinnen des revolutionären Syndikalismus und Protagonist_innen der antiautoritären Gewerkschaftsbewegung verstanden, zur Internationalen Arbeiter-Assoziation (IAA) zusammen. In ihren Statuten erklärte die IAA, sich „gegen die Offensive des Kapitalismus“ und „gegen die Politikanten aller Nüancen“ zu richten. Jedes Mitglied müsse sich bewusst sein, dass „die endgültige Befreiung der Arbeiter“ nur dann möglich sei, wenn die Arbeiter selbst „vom Grund und Boden sowie von den Fabriken“ Besitz ergreifen und diese „in dem Sinne […] verwalten, daß die Produktion fortgesetzt werden kann.“ Dieses wirtschaftliche Denken bildete die Basis der Zukunftsgenerierungen und der Handlungsaufrufe revolutionärer Syndikalist_innen. Ausgehend von der Annahme, dass die Herstellung und Reproduktion der sozial erwünschten Geschlechterordnung elementarer Bestandteil des Wirtschaftens war, stellt der Vortrag die Wechselwirkung der Kategorien Arbeit, Wirtschaft und Geschlecht dar. Als Quellen dienen dabei Publikationen der IAA und ihrer Unterorganisationen.

Zur Vortragenden:
Theresa Adamski ist wissenschaftliche Assistentin am Institut für Geschichte der Universität Wien und arbeitet derzeit an ihrer Dissertation zu Wirtschaft, Arbeit und Geschlecht in revolutionär-syndikalistischen Arbeiter_innenbewegungen der Zwischenkriegszeit. Sie hat Studien in Geschichte und Architektur abgeschlossen und studiert Gender Studies mit den Schwerpunkten Dis/Ability Studies und Science and Technology Studies. Theresa Adamski ist außerdem Schlagzeugerin, Gitarristin und Sängerin und hält feministische Band-Workshops.

https://ifg.univie.ac.at/news-events/einzelansicht/news/vortrag-bei-gam-12-dezember-2018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a6a9e75abbc49d0669396180a9c55b0d

Das Münzgeld im Ersten Weltkrieg

Münzgeld gibt es schon sehr lange. Die ersten Stücke wurden im Reich der Lyder in Kleinasien im siebten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung hergestellt. Auch davon berichtet die Wanderausstellung des OSV zur Geldgeschichte. In Deutschland war die Münze bis zum Ersten Weltkrieg das vorherrschende Zahlungsmittel. Mehr als die Hälfte des Geldes war noch 1913 Münzgeld. In […]